Das Bernsteinzimmer


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Sehr geehrte Damen und Herren,


seit längerer Zeit beschäftigen wir uns mit der Suche nach dem legendären Bernsteinzimmer „das achte Weltwunder“ und der Lebensgeschichte des Kriegsverbrechers Erich Koch, der als NS – Gauleiter von Ostpreußen den Raub des Bernsteinzimmers und vieler weiterer Schätze, wie z.B. 64 Kisten Gemälde aus Charkov und Kiew, den Prussenschatz, Wertgegenstände aus Museen der Ukraine, Bialystok und Ostpreußen sowie die Wertgegenstände von 400.000 jüdischen Bürgern initiiert haben soll. Wir haben uns durch vorhandene Archive und Biographien gearbeitet und die zahlreichen, bisher erfolglosen Suchen nach dem Bernsteinzimmer analysiert.


Ausgewertet haben wir auch die vergebliche Suche der ehemaligen DDR – Staatssicherheit nach den geraubten Wertgegenständen und Schätzen. Dort standen alle technischen Voraussetzungen und der Zugang zu allen noch vorhandenen Akten zur Verfügung. Wieso fanden die Experten trotzdem nichts? Weil alle Suchenden bisher immer davon ausgegangen sind, da sind Lkw´s mit Kisten gekommen. Dies ist schon richtig, aber kein Bernsteinzimmer! Weiterhin ist bekannt, dass alle Mitwisser von irgendwelchen versteckten Schätzen ermordet worden sind. Wer soll dann noch etwas konkret wissen? Also nur einer, der diesen Raub veranlasst hat und der hieß Erich Koch.


Erich Koch hatte zwei Lebenspunkte, seine Heimatstadt Wuppertal in Nordrhein-Westfalen und in Königsberg. In Wuppertal wurde er geboren, ging zur Schule und war zuletzt bei der Reichsbahn beschäftigt, bevor er 1926 nach Königsberg ging. Dort regiert er 60 Millionen Einwohner mit eiserner Hand, hatte jederzeit Zugang zum Oberkommando der Wehrmacht und war damit bestens über die militärische Lage informiert. Mit Sicherheit wusste er auch rechtzeitig vom Anmarsch der Roten Armee, um seine Beute in Sicherheit zubringen. Aber wohin?

Vor allem haben wir uns aber gefragt: Wie hätten wir gehandelt?


Unsere Theorie:


Ein Machtmensch wie Erich Koch, hätte seine Schätze nicht an Göring (dem schenkte er die „Rominter Heide“) oder anderen NS-Größen überlassen. Er hätte die Schätze auch nicht in fremden Regionen mit ungewisser politischer Zukunft gelassen, sondern dorthin bringen lassen, wo er sich gut auskannte und auch gute Chancen sah, nach dem Krieg dorthin zurückzukehren, in seine Heimat. Als ehemaliger Eisenbahner, standen ihm dazu Mittel und Wege offen, die Schätze per Waggon transportieren zu lassen.


Wuppertal hat eine große Zahl an Stollen, Bunker und unterirdische ehemalige Waffenfabriken, die als Versteck in Frage kamen und in denen bisher noch nie nach dem Bernsteinzimmer gesucht wurde. Wir haben damit begonnen, die möglichen Verstecke, die wir nach breiter Recherche ins Auge gefasst haben, zu untersuchen.


Selbstverständlich ist alles mit den offiziellen Stellen der Stadt abgestimmt.


Die Suche ist allerdings natürlich sehr aufwendig. Es werden Helfer, Spezialgeräte und Geld für Handwerker benötigt.

 

Wir wären Ihnen sehr dankbar, wenn Sie unser Vorhaben unterstützen könnten. Die Suche nach dem Bernsteinzimmer ist auch ein guter Werbeträger. Eine Spendenquittung können wir für Sie gerne ausstellen. Außerdem sichern wir Ihnen, bei Erfolg und nach Eingang des Finderlohnes, vertraglich die zehnfache Summe Ihrer Spende als Rückvergütung zu.


Einen sehr wichtigen Fakt möchte ich Ihnen noch mitteilen, es wird in vielen Gegenden Deutschlands gesucht, es gibt dazu sehr viele Veröffentlichungen, aber alle haben etwas Gemeinsames, es wurde nichts gefunden. 



Mit freundlichen Grüßen

Karl-Heinz Kleine

© Interessengemeinschaft zur Erforschung historischer Ereignisse 2016